BerlinOnline

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

ARTMAPP #14

März – Juni 2017

 

FOKUS Online

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

Hamburger Abendblatt

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

Welt

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

wn.com

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

bild.de

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

Berliner Zeitung

7.12.2016

 

„Palmers Pausen“

F. A. Z.

25.8.2016

 

F. A. Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.8.2016 „Palmers Pausen“

F. A. Z.

7.2.2013

 

F. A. Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.2.2013 „SMS an CDF“

F. A. Z.

15.12.2011

 

F. A. Z. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2011 „Stromer, wo warst Du ...“

Die Welt

06.03.2009

 

„Raum, Zeit und Kunst“

Chelsea Art Galleries

09.2007

ww.artslant.com

Chelsea Art Galleries

09.2007

www.chelseaartgalleries.com

Art in America Magazine

09.2007

www.artinamericamagazine.com

 

NDR - Radio


09.2007
 

Zwinger in der USA
Beitrag mit Interview im Kulturjournal / Dr. M. Haufe / Gitta Lindemann

Die Welt

13.01.2007

„Zwinger zwingt’s (eifelländisch für „schafft es“). Der Künstler nennt sich einfach nur „Zwinger“, lebt und arbeitet in Mecklenburg-Vorpommern und stellt jetzt nicht nur in Berlin (Friedrichstraße 210, am Checkpoint Charlie) aus, sondern später in diesem Jahr (September) auch in New York (Howard Scott Gallery (529 W 20th St # 7E; nahe Chelsea Waterside Park). Zwinger, der seine Schau „Kabuff N.K.23“ nennt, gehört zu den Künstlern, die aus mancherlei Einfluss eine ganz und gar eigenständige Position entwickelt haben. Seine Malerei ist kräftig, etwas rustikal, aber von höchst eindrucksvollen Bildfiguren bestimmt. Diese zeigen sich nicht unbedingt sehr figurativ im abbildenden Sinne, aber immer als ästhetische Nomenklatur, die den Betrachter von vorn nach hinten und wieder zurück rätseln und entschlüsseln lässt. Hier begegnet man einer sicherlich von existenzieller Melancholie geprägten Weltsicht (ohne die große Kunst kaum je ausgekommen ist), aber auch einer echten Freude am Rätselhaften und Absurden. “

Gerhard Charles Rump

 

Berliner Zeitung

18.01.2007

Das wirklich Neue ist das nicht Erklärbare
Der Maler Zwinger in der Tammen Galerie

Vor vier Jahren, als er schon einmal das Berliner Galerienpublikum zum irritierten Staunen brachte, gönnte er sich noch seinen Vornamen Thorsten. Heute nennt sich der 1962 in Greifswald geborene und heute wieder dort lebende Maler bloß noch Zwinger - er hat Ballast abgeworfen, könnte das heißen. Der Autodidakt konzentriert sich nämlich manisch auf die Malerei, die Collage, die Umwertung von Fotografie zur Skulptur. Das entwickelte sich nicht in Kunsthochschulseminaren und Aktsälen, ist aber längst in aller Welt unterwegs: in Hamburg, Heringsdorf, Hannover und Hongkong und jetzt wieder mal in Berlin. Bis vor Kurzem misstraute Zwinger auch der Farbigkeit; er machte auf seinen Leinwänden und Collagen das Konkrete, Fassbare, Interpretierbare fast unkenntlich durch Schwarz , sublimierte diese düsteren Flächen aber durch differenzierte Tonwerte. Nun, ganz neu, kehrt die Farbe zurück wie eine neue Jahreszeit: Rosa, Rot, Grün, Ocker, Blau. Er musste, glaubt Zwinger, sich selber erst mal unverständlich werden, um zur Farbe zurückzukehren und mit Farben zu den beziehungsreichen Bildgefügen zu finden, den melancholischen wie bei Munch, den romantischen wie bei Caspar David Friedrich. Und zu den fast gewalttätig dramatischen, schmerzhaft obsessiven wie bei Francis Bacon. Das Neue in diesen Zwinger-Bildern bleibt dennoch das nicht genau Erkennbare, das nicht Erklärbare. Kunst muss ihr Geheimnis wahren.

Ingeborg Ruthe

zum Artikel

 

Kunsttermine

1.2007
Febr./März/April

NNN

25.01.2007

Unterhalb der Romantikschwelle

Der Greifswalder Maler ZWINGER zeigt neue Bilder in der Berliner Galerie Tammen und im Herbst auch in der New Yorker Howard Scott Gallery in Chealsea ( Manhatten).
Als Zwinger Anfang der 90er Jahre seine Malerkarriere begann, hatte er sein Atelier an jenem Ort in der Langen Straße 28, an dem der Maler Caspar David Friedrich geboren worden war.
Da kannte den in Greifswald geborenen und im havelländischen Milow aufgewachsenen Autodidakten kaum jemand. Die großen, aneinander gelehnten Leinwände mit bunttoniger Farbfeldmalerei und das ausdunstende Terpentin ließen in dem niedrigen, mit einer nackten Glühbirne schlecht beleuchteten Raum kaum Luft zum Atmen.
Dieser Tage geben großflächige Deckenfenster des neu gebauten Architektenkubus im hanseatischen Randgebiet Neuenkirchen gleißendes Licht zur hallenden Akustik im Atelier des 45-Jährigen. Eine Reihe von Ankäufen und die gerade laufende Ausstellung in der Berliner TAMMEN Galerie haben den weiß getünchten Raum fast leer gefegt. Thorsten Zwinger - so sein vollständiger Name - macht die Verknappung seiner Bilder auf dem Kunstmarkt ähnlich besorgt wie die Jahre der Arbeit fürs Magazin.
Doch der Druck der Erwartung führt den derzeit erfolgreichsten Künstler Mecklenburg-Vorpommerns zu jenem Hoch ästhetischer Verdichtung, das er unter dem Titel "ZWINGER. KABUFF N.K.23 Malerei.Objekte.Photoskulpturen" in den Räumen am Checkpoint Charlie und ab September in der Howard Scott Gallery zeigt.

Kalkuliertes Spiel mit unerfreulichen Assoziationen
Was der Greifswalder in seinen neuen Bildern – und Glasobjekten – motivisch vorträgt, erinnert an vorgeburtliche Wesen oder menschliche Formfragmente, im farblichen Spannungsfeld zwischen angepinktem Fleischrosa, kaltlichtigem Weiß und schwarzvioletten Schattierungen.
Der Betrachter ist unsicher, wie viel kalkuliertes Spiel diesen unerfreulichen Assoziationen von schmutzig schmelzender Eistüte, Gebärmutter, Dickdarm, Zellteilung oder Moluskel zu Grunde liegt.
Wer von der Produktionswirklichkeit dieses Malers weiß, erkennt die Blaupausen seiner verunsicherten Weltwahrnehmung von permanenter Gefährdung, Instabilität und Zerfließen der Verhältnisse. Auf der Not, dies auch in Kunst entäußern zu müssen, gründet die ästhetische Qualität der außergewöhnlichen Kompositionen.
Das große Ölbild „Meeresgucker“ (2006) erinnert daran, dass sich sein an der Küste lebender Schöpfer der Ostseefolklore entzieht und dennoch das Sujet völlig unverdächtig aufgreift. Die Reduktion der visuellen Mittel wird hier gekonnt nur so weit getrieben, dass sie knapp unterhalb der bekannten romantisierenden Bilder bleibt, in denen ein Paar am Strand aneinander geschmiegt einen Sonnenuntergang anschaut.
Er malt in einem unterkühlten Zwischenreich, in dem die ikonografischen Restflächen abgelegt sind, an denen wir die Leistungsfähigkeit unserer Sinne und Fantasie überprüfen können. Dieser Intention folgt Zwinger auch, wenn er sich erstmals mit dem „Tannhäuser“-Zyklus einem speziellen Thema widmet. Die Story von der gescheiterten Sündenvergebung macht er zur Fragmentierungsgeschichte einer Figur, in der der Ansehensverlust eines Menschen sinnbildhaft zum Zerfall seines Schattens wird.

Permanente Weltverarbeitung
Sucht man zu diesem Maler etwa einen Verwandten in der Literatur, so ist dies vielleicht der Lyriker Durs Grünbein, der in seinen Gedichten auch immer nach anatomisch-organischen Verbindung zu allem und jedem sucht. Nicht selten sind es Worte, die Zwinger den Anstoß zum Malen geben.
Er betreibt eine permanente Weltverarbeitung hereinströmender Bilder und Worte, von denen einige im Aufmerksamkeitsnetz seines Arbeitsprozesses hängen bleiben, deren Bedeutung er dann mit Besessenheit hinterfragt.
Wohl aus diesem Grund gehört zur Ausstellung eine Skulptur „Ellen Dallon“, 2006) aus hunderten Fotosequenzen (fest gepinnt an aufrecht stehenden Holzlatten), die aus dem Mahlstrom der Medienflut stammen. ...“

Detlef Stapf, Berlin

 

Berliner Zeitung

18.01.2007
 

... Das Neue in diesen Zwinger-Bildern bleibt dennoch das nicht genau Erkennbare, das nicht Erklärbare. ...    zum Beitrag

OZ

23.08.2006

+

SVZ

01.09.2006

+

artery Berlin

Dez.2006
 

Neue Arbeiten von Zwinger, von Michael Freitag

TIP Berlin

6.2006
 

 

Die Welt

28.06.2002
 

... Eine neue Entdeckung stellt die Galerie Tammen und Busch in der aktuellen Ausstellung vor. [...] neue Bilder, Papierarbeiten und Collagen von Thorsten Zwinger.    zum Beitrag

China Post

1995

+